Anzeige

Ein Event von

To use this page, you need JavaScript enabled

20. November 2019
Mövenpick Hotel Stuttgart Airport

HMI-Entwicklerforum

Programm

Mittwoch, 20. November 2019

Parallele Sessions

09:00 - 17:00
HMI-Entwicklung
09:00 - 09:10
Begrüßung der Teilnehmer Prof. Dr. Axel Sikora, Hochschule Offenburg/Hahn-Schickard
09:10 - 09:40
Keynote: The Future of IoT: Edge Intelligence, Distributed Processing and Data Orchestration Olivier Pauzet, Sierra Wireless  
The IoT is transforming the industry, eliminating the tradeoffs between operations, maintenance and new services for mobile and fixed assets across all sectors. New technologies, including Low Power Wide Area networks and edge processing, are poised to enable massive scale and intelligence at the edge. At the same time, IoT projects are increasingly complex. Developers need a new solution to navigate this growing complexity. This session will feature a new approach for developers: a solution with distributed processing and data orchestration capabilities, that free themselves from the complexity of developing from the deep edge to the cloud and shorten their to-do-list.
09:40 - 10:20
Kaffeepause, Ausstellung & Networking
10:20 - 10:50
HMI-Entwicklung für Industrielle Anwendungen Frank Meerkötter, basysKom  
Plattformunabhängigkeit, Offenheit und Vernetzung sind für HMI- und Anwendungs-Entwicklung im Kontext Maschinenbau, Messtechnik und Automatisierung gegenwärtig die zentralen Themen. Eine besondere Herausforderung sind dabei die vielen Anforderungen in Bezug auf Schnittstellen und Integrationspunkte und die sich daraus ergebenden Fragestellungen für System-/Software-Architektur und in der Folge für die Technologieauswahl bei der Umsetzung. Weiterhin stellen sich Kunden die Frage, ob ein HMI-Projektierungswerkzeug ausreicht, oder ob die Entwicklung einer Individual-Software nötig wird. Der Vortrag beleuchtet eine Reihe von Aufgabenstellungen diesbezüglich und diskutiert Lösungsansätze: Baukasten/Projektierungswerkzeug oder Individual-Software? – Lokale HMIs und deren mobile Ergänzung, z.B. mit Apps für Tablets und Smartphones – Parallele HMIs, ggf. mit unterschiedlichen Ansichten für spezifische Anwender – Cloud-Integration – Anbindung an »die« Cloud vs. Entwicklung von eigenen Cloud-Anwendungen – Integration von Drittanbieter-Anwendungen (Simulink/Matlab, ...) und offene Schnittstellen zur kundenseitigen Erweiterungen (Scripting mit Python/Javascript) – Integration mit Leitrechnern und SCADA-Systemen – Desktop-Anwendungen für Konfiguration, Inbetriebnahme und Auswertung. Ein Anwendungsfall aus der Industrie-Automatisierung veranschaulicht diese Punkte an einem konkreten Beispiel, das auch auf der begleitenden Ausstellung gezeigt wird.
10:50 - 11:20
Qt Quick oder Webtechnologie – HMI-Stacks im Vergleich Frank Meerkötter, basysKom  
Smartphones und Tablets haben die Erwartungshaltung der Nutzer an HMIs verändert. Getrieben davon bringen neue Generationen von Maschinensteuerungen in der Regel eine Modernisierung der Usability, des Layouts sowie eine Umstellung auf Touch-Unterstützung mit sich. Neben den UI-Aspekten sind aber auch die Erwartungen bzgl. der Vernetzung gestiegen. Qt Quick und Webtechnologien sind die beiden dominierenden Ansätze bei der Implementierung von plattformunabhängigen HMIs. Der Vortrag stellt die beiden konkurrierenden Stacks vergleichend gegenüber. Dabei liegt der Fokus auf Anwendungen in einem industriell/technischen Kontext. Thematisiert werden dabei die Ökosysteme, Lizenzierung, Architektur und Entwicklungsmodell. Die Teilnehmer bekommen, basierend auf einer fünfzehnjährigen Projekterfahrung in der Umsetzung von HMIs, einen fundierten Vergleich der beiden Ansätze und werden damit in die Lage versetzt, für eigene Projekte die richtigen Fragen zu stellen.
11:20 - 11:50
Qt und das Web – ein Überblick Frank Meerkötter, basysKom  
Der ungeahnte Siegeszug des Web in den letzten 20 Jahren hatte einen maßgeblichen Einfluss auf die Software-Entwicklung. Er hat die Art und Weise wie wir Dienste anbieten und Anwendungen bzw. HMIs implementieren und verbunden damit, wie wir Daten serialisieren, übertragen und verarbeiten stark verändert. Ein zeitgemäßes Anwendungsframework muss dem Rechnung tragen. Qt ist ein etabliertes C++ Framework mit einer langen Historie und vielfältigen Einsatzszenarien, auch über das Kern-Thema HMI hinaus. Der Vortrag beleuchtet Qt im obigen Kontext und ist in drei Teile gegliedert: • Nutzung von Web-Diensten und APIs aus Qt-Anwendungen heraus • Die Implementierung von Web-Diensten und APIs mit Hilfe von Qt, z.B. Backends für ein Web-basiertes HMI • HMI im Browser: Realisierung mit der Qt Webengine oder mit QWebChannels?
11:50 - 12:10
Security für das TIA-Portal Günther Fischer, Wibu-Systems  
Bei den im TIA Portal gespeicherten Engineering-Daten handelt es sich oft um sehr sensible Daten. Da Teams online äußerst effektiv zusammenarbeiten, sind Zugriffsbeschränkungen von entscheidender Bedeutung, denn sie stellen sicher, dass nur berechtigte Benutzer die Projekte sehen und bearbeiten können, für die sie volle Rechte haben. Passend zu der Password-API von Siemens hat Wibu-Systems einen Password-Provider entwickelt, der Know-how- und Schreibschutz optimiert und damit die Zugriffssicherheit der Engineering-Daten erhöht. Anstatt nur auf Geheimhaltung zu setzen, können Passwörter jetzt sicher in Secure Elements gespeichert werden.
12:10 - 12:30
Single Page Application-Frameworks für Embedded Linux Stefan Larndorfer, sequality software engineering  
Zunehmende Vernetzung und moderne smarte Steuerungen stellen viele Gerätehersteller vor neue Herausforderungen. Sei es ein intelligenter Fütterungsroboter, der im Stall die Kühe füttert, oder ein smarter Personenaufzug, der aus der Ferne konfiguriert und überwacht werden kann. Nahezu alle IOT-Geräte und Steuerungen wollen von ihren Benutzern so komfortabel wie möglich via Smartphone oder Tablet bedient werden können. Bis dato waren native Anwendungen (Apps), die in den App-Stores von Apple, Google und Co. bereitgestellt wurden, das Mittel zum Zweck. Um keines der großen „Smartphone-Lager“ zu vernachlässigen, war der Aufwand für Wartung und Pflege aufgrund der unterschiedlichen Systeme (Android, iOS etc.) bislang relativ hoch. Gibt es dann auch noch Desktop-Versionen, welche auf Mac, Windows und/oder Linux laufen sollen, erhöht sich dieser Aufwand zusätzlich. Heute stehen neben nativen Apps mittlerweile sehr leistungsfähige SPA (Single-Page-Application) Frameworks in HTML5-Technologie zur Verfügung. Diese können in Kombination mit einer geeigneten C++ Architektur am IOT-Gerät für den Remote-Zugriff auf Embedded Systemen im IOT-Umfeld genutzt werden. SPA-Frameworks sind mittlerweile sehr gut integriert und sind einer nativen Anwendung hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit meist ebenbürtig. CEO Stefan Larndorfer von sequality setzt bei Kundenprojekten verstärkt auf die Vorteile moderner Single-Page-Anwendungen in Kombination mit bewährter und robuster C++ Qt-Technologie. Im Vortrag zeigen wir Ihnen, wie die Umsetzung mit Hilfe von HTML5 und Qt auf einem Embedded Linux System erfolgen kann.
12:30 - 13:00
Modellgestützte Entwicklung und Validierung multimodaler Mensch-Maschine-Schnittstellen Dr. Diane Hirschfeld, voice INTER connect  
Mit einer Sprachsteuerung ist es möglich, klassische GUI-basierte Mensch-Maschine-Schnittstellen (MMIs) um eine weitere Eingabemodalität zu erweitern. Solche multimodalen MMIs finden zunehmend Anwendung in der Industrie und Medizintechnik. Dabei eröffnen sie durch die zunehmende Möglichkeit zu natürlichsprachlicher, intuitiver Sprachbedienung eine individuelle, adaptive Passung an Nutzerbedürfnisse (design-for-all). Diese mit klassischen Methoden kaum erreichbare Ergonomie bringt den Vorteil einer hohen Akzeptanz des Bedienkonzepts durch den Anwender.
13:00 - 14:20
Mittagspause, Ausstellung & Networking
14:20 - 15:00
Der Innovation auf der Spur! Mit Usability zu erfolgreichen Produkten und Services Peter Hunkirchen, Fraunhofer FIT  
Innovationen entstehen durch die Befriedigung bis dahin nicht berücksichtigter Erfordernisse. Die Ermittlung dieser "Begeisterungsfaktoren" und das Management der Entwicklung passender Produkte und Services sind Gegenstand des professionellen Usability-Engineerings.
15:00 - 15:40
Endlich Klartext – Neue Wege der HMI Anforderungsanalyse Sebastian Ullherr, interfacewerk  
Anforderungsanalyse ist so alt wie die Softwarebranche selbst, dennoch hat sie oft Schwierigkeiten für alle Beteiligtengleichermaßen verständlich und spezifisch genug zu sein. Besonders im HMI Umfeld, in dem sich Anforderungen schnell wandeln, ist es wichtig immer wieder neu zu einem gemeinsamen Verständnis zu kommen, um sich erfolgreich am Markt zu behaupten. Doch wie ist es möglich Anforderungen so aufzubereiten? Dazu zeigt der Vortrag wie Produktverantwortliche, Designer und Entwickler bei der HMI Entwicklung effektiv kommunizieren und zusammenarbeiten können. Mit der richtigen Herangehensweise und praxiserprobten Methoden werden die Anforderungen an HMIs von Beginn an klar visualisiert. So leitet sich aus den Wünschen, Vorstellungen und Erwartungen aller Stakeholder ein iteratives und systematisches Vorgehen ab, das eine erfolgreiche HMI Entwicklung sicherstellt.
15:40 - 16:20
Kaffeepause, Ausstellung & Networking
16:20 - 17:00
Das HMI – von der Entwicklung bis in die Cloud Christoph Kutzera, Garz & Fricke  
Die Zunehmende Verbreitung von HMIs in der Industrie bringt eine ganze Fülle neuer Möglichkeiten mit – und stellt die Hersteller vor neue Herausforderungen. Ob extreme Temperaturen durch Öfen, Widerstandfähigkeit gegen Wasser im Außenbereich oder besondere Anforderungen in der Zulassung, ein HMI muss jederzeit komfortabel und ohne Einschränkungen nutzbar sein. Die Integration des HMI in das Produktumfeld sollte alle Anforderungen in den Bereichen Mechanik, Elektronik und Software optimal umsetzen um Kosten und Nutzen in Einklang zu bringen. Welche Performanceklasse ist die richtige? Was ist bei der mechanischen Integration zu beachten? Welcher Software-Stack erlaubt effiziente Programmierung? Ist KI „on the edge“ möglich? Und welche Sicherheitsmaßnahmen sind für die Cloud-Anbindung erforderlich? Der Vortrag stellt eine Übersicht über die verschiedenen Aufgabenfelder dar.

SOCIAL MEDIA

WEKA-FACHMEDIEN-EVENTS

In enger Zusammenarbeit mit anerkannten Experten und den verantwortlichen Redaktionen
unserer bekannten Medienmarken veranstalten wir jährlich rund 50 nationale und internationale B2B-Kongresse, Seminare und Workshops für ein fest definiertes Fachpublikum.

Dazu gehören Themen wie Embedded Systems, Automotive Ethernet, Batterietechnik,
Datacenter, Safety&Security, electronic Displays, Blockchain, IoT, Bordnetz, KI, Smart Building, Digital Workplace, TSN, Wireless-Technologien, Verkabelung und vieles mehr.

Übersicht aller aktuellen Veranstaltungen